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Basisdaten
Die Farben der Burschenschaft Bruna Sudetia bestehen aus dem violett-rot-goldenen Burschenband mit gold-roter Gegenperkussion. Als Kopfbedeckung trägt sie eine kirschrote Mütze im sogenannten Wiener Format, inaktive Burschen und Alte Herren dürfen zu internen Veranstaltungen das bequemere Tönnchen tragen. Die Bruna Sudetia schlägt als pflichtschlagende Burschenschaft ihre Mensuren nach dem Schlägerbrauch des Wiener Delegiertenconvents.

Das Wappen der Wiener akademischen Burschenschaft Bruna Sudetia
Eine starke Gemeinschaft
Frei nach dem Motto 'Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht', hat bilden unsere über 15.000 Mitglieder in 120 Verbindungen in Deutschland und Österreich ein Netzwerk, das uns allen zugute kommt. Übrigens ist die Deutsche Burschenschaft der größte Akademikerverband dieser Art weltweit. Ob Studenten oder Alte Herren, die im Berufsleben stehen oder standen, sie alle bringen sich und ihre Beziehungen zum Wohle unserer Gemeinschaft ein. Wir bilden jedoch keine protektionierte Seilschaft. Metaphorisch gesprochen: Bei uns wird einem zwar aufs Pferd geholfen, reiten muss man jedoch selber.

Die Burschenschaft Bruna Sudetia zu ihrem 135. Stiftungsfest
Was wir erwarten
Einsatz und Erfolg im Studium. Eine Studieneinstellung, die mehr beinhaltet als Scheinemachen, um später 'mehr Scheine' zu machen. Engagement für den Wahlspruch der Deutschen Burschenschaft Ehre, Freiheit, Vaterland. Mögen die Begriffe auch für manche Ohren altmodisch klingen, stellen sie gerade die Werte dar, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Ehre heißt für uns, stets offen und würdig zu handeln, notfalls unter persönlichen Opfern. Freiheit heißt für uns, die größtmögliche Selbstbestimmung im Leben zu erreichen und dabei die Freiheit der anderen zu achten. Vaterland bedeutet für uns die angestammte Heimat der Vorfahren.

Szene einer Festkneipe
Unser Dachverband
Unser Dachverband 1815 entstanden und mit revolutionären Forderungen auf dem Wartburgfest (1817) im Sinne demokratischer Grundsätze und dem Ruf nach nationaler Einheit manifestiert, ist die burschenschaftliche Bewegung noch heute alles andere als ein überholter Traditionsverein. Sie ist parteiungebunden - aber nicht ziellos. Wie die frühe Burschenschaft die Pressefreiheit gefordert und erkämpft hat, setzt sie sich heute mit ihren 15.000 Mitgliedern in 120 Bünden in Deutschland und Österreich für die uneingeschränkte Bewahrung demokratischer Rechte ein, erhält und entwickelt sie Bewährtes kritisch und selbstkritisch weiter.

Verbandsbruder Dr. Martin Graf bei seiner Festrede am Freiheitskommers 2009 in Innsbruck
Stichwort Fechten
Das Fechten ist ein studentisches Brauchtum, das bereits seit über 400 Jahren in Österreich, Deutschland und der Schweiz von schlagenden Verbindungen ausgeübt wird. Sinn des Fechtens ist nicht, sich oder den anderen zu verletzen. Es gibt weder Gewinner noch Verlierer. Wir fechten, um zu zeigen, dass wir zu unserer Überzeugung tatsächlich stehen und uns nicht mit bloßen Lippenbekenntnissen begnügen. Das Fechten auf der Mensur ist in unseren Augen ein unverzichtbares, freiwillig auf sich genommenes Zeichen der Einsatzbereitschaft. Jeder Bundesbruder zeigt damit, dass er für seine Verbindung auch den 'Kopf hinhält'.

Georg Mühlbergs 'Auf Mensur' zeigt eine Mensurszene um 1900
Interesse?
Bist Du neugierig geworden? Dann überzeuge Dich am besten selbst, was es bedeutet, Mitglied einer Studentenverbindung, einer Burschenschaft zu sein. Komm einfach mal vorbei und sprich mit Aktiven und Alten Herren. Du bist jederzeit herzlich eingeladen.
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